Weltjugendtag bei Schmidt

Weltjugendtag – hier in Köln: Religiosität, Freude, ausgerichtet sein auf die Zukunft, wohin man schaut. Köln ist so fröhlich, man spricht bereits vom Istanbul des Nordens.

Köln, das doch in weiten Teilen mittlerweile muslimisch geprägt ist, wäre nicht die tolerante und weltoffene Stadt, wenn es nicht der katholischen Minderheit hier erlauben würde, mal richtig auf den Putz zu hauen.

Die CD ‚Building One World‘ – Wenn sie diese Platte hören, die offizielle CD für den Weltjugendtag, dann muss man sagen: Man hat der Musik, die in unseren Fahrstühlen gespielt wird, viel Unrecht getan. [Harald Schmidt, 17. August 2005]

Mehr bei Lumen de Lumine (genial dort die Dramaturgie: auf Harald Schmidt folgt Hans Küng)

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Kein Pop-Event

Freundliche Worte von der Rheinischen Post:

„Wer noch beim bewegenden Abschied vom Jahrhundertpapst im April mutmaßte, die schier endlosen Menschenmassen am Vatikan seien weniger Glaubenssache als Pop-Event gewesen, muss sich jetzt eines Besseren belehren lassen: Im Namen Jesu füllen sich ganze Stadien. Vorbetende Kardinäle werden zu Moderatoren einer Inszenierung, deren Rituale antik sind, deren Kraft und Freude spendende Botschaft aber nie frischer daherkam. Trotz oder gerade wegen des Weihrauchs und der purpurgewandeten Kirchenfürsten.“ [Deutschlandfunk/Presseschau]

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Leiden

Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.
Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes.
Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat; aber zugleich gab er ihr Hoffnung:
Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes.
Röm 8,18-21 (Kurzlesung der Laudes vom Donnerstag der 4. Woche)

Aufkleber


Als ich Anfang des Jahres gefragt wurde, ob ich an der Organisation der Tage der Begegnung mitwirken wollte (die dann später für unsere entlegene Diasporagemeinde mangels Masse ohnehin ausfallen sollten), lehnte ich nach kurzer Bedenkzeit ab. Mir war nicht recht klar, was ich mit dem Weltjugendtag zu schaffen haben sollte.

Als mir zu Pfingsten ein Aufkleber (für etwa 50 Cent) angeboten wurde, wollte ich nicht ablehnen. Einige Zeit später habe ich ihn auf mein Auto geklebt. Je näher das Ereignis rückte, umso mehr freute ich mich über diesen Aufkleber. Und dieser Tage bin ich fast zu stolz darauf.

Gut, das Logo ist kein Meisterstück zeitgenössischen Designs (immerhin übertrifft es sein katastrophales Pendant zur Fußball-WM noch um Längen), aber das Ereignis, für das es steht, ist – soweit ich das aus der Ferne sehen kann – einfach großartig.

(Der Griechenland-Aufkleber hat übrigens nicht mehr zu sagen als dass dieses Auto früher einem Griechen gehörte.)

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Contemplating the invisible

„Frère Roger has entered the life of eternity

During the evening prayer on Tuesday 16 August, in the midst of the crowd surrounding the Community in the Church of Reconciliation, a woman – probably mentally disturbed – struck Brother Roger violently with knife blows. He died a few moments later.

In its sorrow, the Taizé Community thanks all those who are supporting it by their affection and their prayer. On the morning of 17 August, after Brother Roger’s death, the following prayer was read in the church:

“Christ of compassion, you enable us to be in communion with those who have gone before us, and who can remain so close to us. We confide into your hands our Brother Roger. He already contemplates the invisible. In his footsteps, you are preparing us to welcome a radiance of your brightness.”

The funeral of Brother Roger will take place on Tuesday 23 August at 14.00.

Each afternoon, from 15.00 to 19.00, his body is placed in the church of Taizé, so that all who wish may go and meditate close by him.

Eight years ago, Brother Roger designated Brother Alois to succeed him, as the person in charge of the community. Brother Alois has entered straightaway into his ministry as servant of communion at the heart of the community.“ [The Taizé Community]

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