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Lætáre

Lætáre, Jerúsalem: et convéntum fácite, omnes qui dilígitis eam: gaudéte cum lætítita, qui in tristítia fuístis: ut exsultétis, et satiémini ab ubéribus consolatiónis vestræ.
Lætatus sum in his, quæ dicta sunt mihi: in domum Dómini íbimus.
Introitus, Dominica Quarta in Quadragesima

Begründungspflicht

Es ist gut und richtig, dass römisch-katholische Christen nicht am lutherischen Abendmahl oder reformierten Gedächtnismahl teilnehmen dürfen. Eine solche Teilnahme wäre die Leugnung zentraler Glaubensüberzeugungen vom Wesen der Eucharistie. Nur wer diese Überzeugungen teilt, kann an der Eucharistie teilnehmen.

Wer meint, dies sei böse und falsch, muss das begründen.

Beweislastumkehr

Nicht Rom bremst die Einheit der Christen, sondern alle, die „Abendmahlsgemeinschaft“ fordern, ohne zu merken, dass damit die Rechtfertigung jeglicher Trennung entfallen würde. Wer nicht in die volle Gemeinschaft mit Rom eintreten möchte und trotzdem Zutritt zur Eucharistie verlangt, hat eine hohe Begründungslast zu tragen. Ich kenne niemanden, der dies plausibel erklären kann.

Did you mean adoption?

Wenn Technologie zu intelligent wird.

Amazon.com said Monday it had modified the way its search engine handles queries for the term „abortion“ after receiving an e-mail complaint that the results appeared biased.

Until the recent change, a user who visited the Seattle Internet retailer and typed in the word „abortion“ received a prompt asking, „Did you mean adoption?“ followed by search results for „abortion.“

Spokesperson Patty Smith said the automated prompt was purely based on technology, and that no human had made the decision to show the question. „Adoption and abortion are the same except for two keystrokes,“ Smith said. „They also, in this case, happen to be somewhat related terms.“ [E-Commerce Times]

Joseph

Der hl. Josef wird von den Evangelisten Matthäus und Lukas erwähnt. Nach beiden Evangelien war Josef davidischer Abstammung: das Bindeglied zwischen dem davidischen Königshaus und dem Messias. Die Stationen seines Lebens sind bekannt. Er war ein Mann des Glaubens und des Vertrauens, Mitwisser göttlicher Geheimnisse, ein großer Schweiger. Als liebevoller Gatte der Jungfrau Maria hat er an Jesus die Stelle des Vaters vertreten. Wie lange Josef gelebt hat, wissen wir nicht; das letzte Mal wird er bei der Osterwallfahrt mit dem zwölfjährigen Jesus erwähnt. Die öffentliche Verehrung des hl. Josef beginnt im Abendland erst im 14./15. Jahrhundert. Im römischen Kalender steht sein Fest seit 1621. Pius IX. erklärte ihn zum Schutzpatron der Kirche. [Schott]

Der Mann, der dient

„Josef – er ist der Mann am Rande, im Schatten. Der Mann der schweigenden Hilfe. Der Mann, in dessen Leben Gott dauernd eingreift mit neuen Weisungen und Sendungen.

Immer neue Weisungen und neue Sendungen, neuer Aufbruch und neue Ausfahrt … Er ist der Mann, der ging. Das ist sein Gesetz: der dienstwillige Gehorsam. Er ist der Mann, der dient. Dass ein Wort Gottes bindet und sendet, ist ihm selbstverständlich. Die dienstwillige Bereitschaft, das ist sein Geheimnis.“ (A. Delp)

Sanctíssimæ Genetrícis tuæ Sponsi, quæsumus. Dómine, méritis adjuvémur: ut, quod possibílitas nostra non óbtinet, ejus nobis intercessióne donétur.
Oratio, S. Joseph Sponsi B.M.V.

Oculi

Oculi mei semper ad Dóminum, quia ipse evéllet de láqueo pedes meos: réspice in me et miserére mei, quóniam únicus et pauper sum ego.
Ad te, Dómine, levávi ánimam meam: Deus meus, in te confído, non erubéscam.
Introitus, Dominica Tertia in Quadragesima

Johann Eekhoff

Habe ich es Euch nicht gesagt?

„Die Renten von Kinderlosen müßten um die Hälfte gesenkt werden“, verlangte der Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik der Universität Köln, Johann Eekhoff. Der ehemalige Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium nannte eine solche Reform „überfällig“. „Kinderlose hätten nie in das Rentensystem aufgenommen werden dürfen, weil es nur funktioniert, wenn es von nachfolgenden Generationen finanziert wird“, sagte Eekhoff in der Bild-Zeitung. Es sei dringend geboten, die Rentenansprüche von Versicherten mit Kindern zu erhöhen und die von Kinderlosen zu verringern. Diese Umstellung müsse langfristig und in kleinen Schritten erfolgen, damit die Betroffenen privat vorsorgen könnten. [FAZ]

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